Anliegen für eine Geldaufstellung. Wann ist eine Geldaufstellung sinnvoll?

Anliegen für eine Geldaufstellung. Wann ist eine Geldaufstellung sinnvoll?

Geldaufstellungen sind Aufstellungen, die deine inneren verborgenen Seelenbewegungen in Bezug auf deine Geldthemen zeigen. Geldaufstellungen bringen ans Licht, was im Verborgenen schon lange auf dich wirkt und dein Verhältnis zum Geld beeinflusst.

Die Teilnehmer kommen mit sehr verschiedenen Themen zu einer Geldaufstellung. Zu wenig Einnahmen, immer wieder zu viele Ausgaben, ungute Gefühle zum Thema Geld und vieles mehr.
Teilnehmer erzählen:

Schulden

„Mein Vater hat selten gearbeitet. Er hat unser Leben von Schulden finanziert. Ich habe auch Schulden, obwohl ich arbeite. Ich habe Angst, dass ich die Schulden nicht los werde.“

Das Geld nicht genießen können

„Ich komme aus einer Mangelfamilie. Es war nie Geld da. Deshalb habe ich mein Geld immer zusammen gehalten. Doch ich habe immer Angst, dass es trotzdem nicht reicht. Ich kann mein Geld einfach nicht genießen. Mir mal was Schönes gönnen, das geht nicht.“

Immer Angst vor Geldmangel

„Eigentlich verdiene ich genug und bin auch sehr bewusst mit meinen Ausgaben. Sogar etwas sparen konnte ich in den letzten Jahren. Dennoch plagt mich fast täglich die Angst, dass das Geld nicht reicht. Es ist irrational, das weiß ich, aber diese Angst bestimmt meinen Alltag.“

Nicht nehmen können

„Es fällt mir schwer, zu nehmen. Ich weiß nicht, was ich für ein Honorar nehmen kann. Da traue ich mir nichts zu. Doch ich gebe gern. Und dann ist das Geld oft alle.“

Wie im Hamsterrad

„Geld ist ein zentrales Thema für mich. Ich habe permanenten Mangel, das Geld ist weg bevor es da ist. Ich habe Außenstände, viele Ausgaben, die Leute zahlen nicht. Das Thema Geld nimmt zuviel Raum ein. Ich fühle mich wie im Hamsterrad. Da will ich raus.“

Energiefeld des Mangels

„Meine Familie war arm, die Eltern haben sehr sparsam gewirtschaftet. Es war schwer, aber es gab keinen Hunger. Und meine Eltern waren liebevoll. Ich möchte mich vom Energiefeld des Mangels abkoppeln. Mehr Freude haben und mehr Sicherheit und mehr Geld. Ich möchte Fülle in meinem Leben zulassen. Und Leichtigkeit.“

Fehlendes Selbstbewusstsein

„Ich weiß nicht, was meine Leistung wert ist, wie viel Geld ich nehmen kann. Ich staple immer tief, es ist mir peinlich, Geld zu verlangen.“

Einengende Glaubenssätze

„Ich habe mehrere Ausbildungen und möchte mit meinen Heilfähigkeiten arbeiten. Bisher habe ich das auf Spendenbasis gemacht. Darf ich dafür richtig Geld nehmen?“

„In unserer Familie war nie genug Geld da. Mein Vater war stolz darauf. Er hat immer gesagt, die reich sind haben Dreck am Stecken. Ich will ja gar nicht reicht werden, aber dieser anhaltende Gelddruck macht mir das Leben schwer.“

„Mit dem Geld, da mag ich gar nicht hinschauen. Da schauert es mich immer, wenn ich zuviel Geld auf dem Konto habe. Meine Großmutter hat immer gesagt, wer viel Geld hat ist mit dem Teufel im Bunde. Ich weiß ja, dass das nicht so ist, aber ich komme dennoch nicht auf einen grünen Zweig.“

Kein Verhältnis zum Geld

„Ich habe kein Verhältnis zum Geld. Es hat für mich keinen Wert. Ich lebe immer von der Hand in den Mund. Bisher war das o.k. Für mich. Aber jetzt möchte ich ein Projekt verwirklichen und brauche dafür Geld. Doch wie komme ich dahin?“

Vermögen aufbauen

„Ich würde mir gern ein Vermögen aufbauen, ein Haus mit Garten und Reisen und Annehmlichkeiten, das wäre schön. Aber irgendwie bleibt mein Geld immer auf einem niedrigen Stand. In unserer Familie gab es kein Vermögen. Aber ich möchte da gern ein paar Schritte weiter gehen. Möglichst ein paar große Schritte.“

Gewissen und Schuldgefühle

„Ich lebe hier in Deutschland. Doch meine ganze Familie lebt in der Ukraine. Es geht ihnen nicht gut, sie haben sehr wenig, oft nicht das Nötigste. Habe ich denn die Erlaubnis, dass es mir gut gehen darf, obwohl meine Familie leidet?“

Trauer und Verluste

„Vor 4 Jahren ist mein Vater verstorben. Seitdem geht es mit meinen Einnahmen abwärts. Es kommen weniger Klienten, kaum neue.“

Es reicht nur für das Nötigste

„In Bezug auf Geld habe ich eine Riesenblockade. Das Geld wird nicht mehr, es reicht gerade so für Essen und Miete und für das Nötigste. Beruflich geht nichts, obwohl ich viel kann. Ich versuche immer wieder, mal etwas zur Seite zu legen, aber es ist aussichtslos.“

Permanenter Geldstress

„Ich bin freiberuflich. Seit 6 Jahren kann ich nichts zurück legen. Das macht mir permanent Stress. Oder ich fühle mich starr. Oder schuldig. Warum das so ist weiß ich nicht. Ich werde auch oft ausgeschlossen. Auch beim vorgezogenen Erbe wurde ich nicht bedacht.“

Das Geld rinnt durch die Finger

„Das Geld rinnt mir schnell durch die Finger. Kaum habe ich es, habe ich es auch schon wieder ausgegeben. Es bleibt einfach nicht genug übrig. Manchmal muss ich Schulden machen. Obwohl ich eigentlich ausreichend Geld verdiene. Es ist wie ein Zwang, dass ich das Geld so schnell wie möglich ausgeben muss.“

Kein Gefühl für den eigenen Wert

„Ich bin selbstständig. Ich weiß nicht, was ich verlangen kann. Ich traue mich oft nicht, den Preis zu sagen. Und dann vergesse ich, die Rechnung zu schreiben, sodass mich die Kunden manchmal sogar erst darum bitten müssen. Ich hab keine Sicherheit, weder finanziell noch was den Wert meiner Arbeit betrifft.“

Mit den eigenen Gaben Geld verdienen

„Ich habe besondere Fähigkeiten, das habe ich schon viele Male selbst gemerkt und auch gesagt bekommen. Aber ich mache immer wieder wie bisher weiter und traue mir nicht zu, mit diesen Fähigkeiten auch Geld zu verdienen.“

Schuldgefühle

„2 Jahre vor dem Tod meiner Mutter habe ich mich selbständig gemacht. Das hat mich viel Zeit gekostet, und ich konnte mich nicht genug um meine Mutter kümmern. Seit dem Tod meiner Mutter mache ich immer wieder Verluste und habe seitdem Schulden. Es kommt mir vor, als wäre das eine innere Schuld, die sich da im Außen in Schulden zeigt.“

Angst vor viel Geld

„Ich bin selbständig. Es geht auch gut, ich habe Aufträge, aber ich halte die Einnahmen niedrig. Ich habe Angst vor viel Geld. Ich wünsche mir, dass ich einfach diese Angst verliere, sodass das Geld noch mehr werden darf.“

„Das Geldtproblem ist in meiner Familie ein Frauenthema. Erfolgreich waren immer nur die Männer. Eigentlich habe ich Angst vor mehr Geld. Ich weiß nicht, ob ich damit umgehen kann.“

Existentielle Angst

„Meine Mutter hat sich von meinem Vater getrennt, er war nicht gut zu ihr. Später ist sie zurück zu ihm mit uns drei Kindern, da sie Angst hatte, uns nicht ernähren zu können. Auch ich kann mich nicht von meinem Mann trennen, weil ich immer Angst habe, dann nicht mehr das Nötigste zu haben.“

Neue Schritte wagen

„Ich war immer angestellt. Jetzt möchte ich mich selbständig machen und möchte gern ein kleines Café eröffnen, ich weiß auch schon wo. Ich habe auch etwas finanzielle Reserven, doch ich weiß nicht, ob mein Mut reicht für das Risiko, ganz neu anzufangen.“

Erbstreitigkeiten

„Im letzten Jahr ist unsere Mutter verstorben, der Vater schon drei Jahre zuvor. Wir haben viel Geld geerbt. Wir sind nur zwei Schwestern, aber wir können uns einfach nicht friedlich einigen. Das ist schlimm für mich. Ich wünsche mir eine friedliche gute Lösung.“

Streit um Geld

„In meiner Kindheit habe sich die Eltern immer wegen Geld gestritten. Streit um Geld begleitet mich immer noch, ich werde ihn einfach nicht los. In der Familie und in der Firma gibt es Streit ums Geld. Auch beim Hausbau mit der Firma. Dieser Streit ums Geld ist schlimm für mich. Geld macht mir keine Freude, auch wenn ich welches habe.“

In der Firma der Eltern
„Ich arbeite in der Firma meiner Eltern. Ich komme mir vor wie in einer Falle. Ich arbeite gut und verdiene gut, aber ich komme nicht zu meinem Eigenen. Ich wünsche mir eine Lösung, nicht nur für mich, auch für die Eltern und die Firma.“

Gespenst der Altersarmut

„Meine Großeltern haben damals nach dem Krieg alles verloren. Ich habe genug, aber ich habe immer Angst, alles zu verlieren und im Alter dann arm zu sein. Deshalb kann ich mir nichts gönnen. Ich habe immer die Angst, wenn ich alt bin kommt wieder eine Not.“

Geld und Partnerschaft

„In meiner Scheidung habe ich viel Geld verloren. Später hat mich dann meine Unachtsam in einer neuen Liebe reichlich Geld gekostet. Jetzt denke ich, wenn ich nichts habe, kann ich kein Geld mehr an einen Mann verlieren. Aber wirklich gut lebt es sich so auch nicht.“

„Ich habe immer genug Geld. Mir liegt der Umgang mit dem Geld, ich kann Einnehmen und auch Ausgeben. Nur mit der Partnerschaft, da klappt es irgendwie nicht. Ich hätte gern Geld und Liebe. Das wäre schön.“

„Die Frauen haben sich immer aufgeopfert in meiner Familie. Das würde ich gern mal ändern. Um den Männern ebenbürtig zu sein. Auch finanziell.“

Finanziell entspannt leben

„Klar, es geht gut mit dem Geld. Ich verdiene gut und es bleibt was übrig und ich kann mir meine Wünsche erfüllen. Doch ich bin nie wirklich entspannt, wenn es ums Geld geht bin ich immer angespannt.“

Geld für Visionen und Projekte

„Ich habe eine Idee für ein großes Projekt. Ich möchte dazu beitragen, dass es vielen Menschen gut geht. Mein Problem sind die Finanzen. Wie ich das Geld dafür zusammen bekomme. Das würde ich gern anschauen, ob das möglich ist.“

Was bewirkt eine Geldaufstellung?

So verschieden die Anliegen auch sind, mit denen die Teilnehmer zur Geldaufstellung kommen. Eines ist allen jedoch gemeinsam: Der Wunsch, ein besseres Verhältnis zum Geld zu bekommen, die Geldgefühle zu wandeln und mehr finanzielle Freiheit leben zu können.

Geldblockaden sind immer unbewusst. Wenn die dahinter wirkenden Dynamiken sichtbar werden, können sie sich wandeln und lösen. Eine Geldaufstellung zeigt die Dynamiken, die hinter dem Geldanliegen wirken. Sie ermöglicht, heilsame Schritte zu gehen. Sie schenkt neue Erfahrungen und neue innere Bilder. Dann hat ein gutes Verhältnis zum Geld endlich eine Chance.

Möglichkeiten für eine Geldaufstellung

Es gibt die Möglichkeit, an einem Geldaufstellungsabend teilzunehmen, um die Arbeit mit Geldaufstellungen und meine Arbeitsweise kennenzulernen. Hier findest du die nächsten Termine und kannst dich hier auch anmelden.

Meist ist es jedoch damit noch nicht getan. Das Thema Geld ist sehr komplex und bewegt unser Denken, unser Fühlen und unsere Seele. Sinnvoll und effektiv für eine nachhaltige Wandlung ist deshalb eine kurzfristige Begleitung, um Verstrickungen zu lösen, ein gesundes Geldbewusstsein zu erarbeiten und finanzielle Freiheit zu ermöglichen.

Es gibt zweimal im Jahr einen Kurs „Geldthemen lösen mit Geldaufstellungen. 4 Monate individuelle Begleitung zu mehr finanzieller Freiheit.“ Der Kurs beinhaltet 3 Einzelsitzungen mit mir, eine Aufstellung in einem Seminar und 20 Kurseinheiten per Mail zum Thema. Hier findest du alle Angaben zur Organisation und kannst dich hier auch anmelden.

Auch in einem Familienstellen-Seminar kannst du ein Geldthema lösen. Wenn du dir nicht sicher bist, ob eine Familienaufstellung für dich der nächste gute Schritt ist, dann kannst du dir hier kostenlos das eBook „5 Schritte zu mehr innerer Freiheit“ herunterladen. Oder du kannst als Stellvertreterin oder als Stellvertreter die Aufstellungsarbeit im Seminar kennenlernen. Hier findest du die Termine und kannst dich hier auch anmelden.

Ich wünsche dir alles Gute und ein freundliches, entspanntes, sinnstiftendes und herzliches Verhältnis zum Geld.
Renate

 

 


Impressum:
Text: Dr. Renate Wirth
Bild: pixabay.com

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renate.wirth@aufstellungstage.de

Praxis: Prinzregentenstraße 7 in 10717 Berlin
Veröffentlichen des Textes und von dessen Auszügen nur mit Erlaubnis der Autorin.