Ein Sohn kann das Mann-Sein nur beim Vater lernen

Ein Sohn kann das Mann-Sein nur beim Vater lernen

Ein Sohn kann das Mann-Sein nur beim Vater lernen

In all den Jahrhunderten, besonders auch in den letzten beiden Weltkriegen, ist unfassbar großes Leid von den Männern ausgegangen und hat auf die Männer gewirkt. Die Schatten des Krieges mit all der Gewalt, den Vergewaltigungen und Tötungen wirken auch heute noch immer nach.

Ich schreibe hier besonders für die Männer. In der Hoffnung, dass sie etwas mehr verstehen von dem, was auf sie wirkt. In der Hoffnung, dass sichtbar wird, welchem großen Leid auch die Männer ausgesetzt waren und sind. Dass Männer verstehen können, dass bei ihrem Problem viel mehr auf sie wirkt, als ihr eigener Wille manchmal lösen kann. Dass sie nicht im Leid bleiben müssen und dass es möglich ist, nach Lösungen zu schauen.

Die Beziehung zum Vater

Die Beziehung zum Vater hat wesentliche Auswirkungen auf den Beruf, den Erfolg, die Paarbeziehung, auf unsere Gefühle und unser inneres Gleichgewicht. Wenn der Vater im Inneren abgewertet wird, oft von der Mutter als schwach gesehen wird oder als aggressiv, dann kann das Kind sich denken: „So wie der Vater möchte ich nicht sein.“

Aber die Seele macht das nicht mit. Denn wir haben nur den einen Vater. Unabhängig davon, ob wir ihn kennen oder nicht und wie er sich verhalten hat, die Seele braucht den Vater. Erst wenn die Chance besteht, den Vater tief im Herzen so anzunehmen wie er war, wird es möglich, eigene Wege zu gehen und erfolgreich zu sein.

Berechtigte Gefühle

Wenn der Vater gewalttätig oder alkoholkrank war, keine Sicherheit geboten hat, zwar anwesend war, aber nicht zur Verfügung stand, wenn er krank und kraftlos war, wenn er die Familie verlassen hat, schuldig geworden ist oder Suizid begangen hat, dann hat der Sohn berechtigte Gefühle der Abwehr und Unsicherheit. Er hat kein Vorbild und keine Orientierung als Mann. Es fehlt ihm das Männerbild eines starken, liebevollen und beschützenden Vaters.

Verstrickt in die Schicksale der Familienmitglieder

Wenn es schweres Schicksal gab in der Familie kommt es nicht selten vor, dass wir mit dem Großvater oder der Großmutter oder einem anderen Familienmitglied verbunden sind. Dann fühlen wir wie diese und sind in ihr Leben „verstrickt“. So kann es sein, dass wir die Abneigung und Abwertung und den Männerhass der Großmutter fühlen und mit tragen. Oder die Kriegstraumata des Großvaters. Oder das Leid des Onkels, der durch Suizid gegangen ist.

Diese Verbindungen und Verstrickungen sind so stark, dass wir in unserem Inneren ganz darauf ausgerichtet sind. Dann wird es schwer oder unmöglich, in der Seele auf den Vater zu schauen, so wie er ist. Und den Vater in seinem Wesen zu erkennen.

Auch der Vater kann verstrickt sein

Doch nicht nur wir selbst, auch der Vater kann verstrickt sein in traumatische Ereignisse seiner Herkunftsfamilie, sodass er nicht auf uns schauen kann. Das ist wohl die am meisten wirkende Ursache für alle Verletzungen, die wir als Vaterwunden fühlen. Wir werden schlecht behandelt oder einfach nicht gesehen. Das schmerzt.

Nicht nur eigene traumatische Erlebnisse des Vaters, besonders im Krieg, wirken auf die Väter. Genau so wie wir selbst können sie eingebunden sein in zeitige Verluste, besonders von Geschwistern, vertauschte Rollen in der Eltern-Kind-Beziehung, die Verbindung mit Großeltern, deren Leid sie fühlen, die unbewusste Verbindung mit vorigen Partnern der Eltern oder mit verlorenen Geschwistern ihrer Eltern.

Diese Verstrickungen in einer Aufstellung zu erkennen und oft auch zu lösen lässt uns die größeren Zusammenhänge erkennen, in die der Vater eingebunden ist und somit auch wir. Als Kind können wir diese Zusammenhänge nicht erkennen. Doch jetzt als Erwachsener können wir ganz neu auf den Vater schauen. So vollziehen sich Schritte der Heilung.

Jede Abwertung des Vaters schwächt den Sohn

Ein Sohn kann das Mann-Sein nur beim Vater lernen, nicht bei der Mutter. Jede Abwertung des Vaters schwächt ihn in seinem Mann-sein. Das geht nicht nur dir als Sohn so, sondern das ging schon deinem Vater mit seinem Vater so und auch dessen Vater. Eine Abwertung schwächt. Neben den eigenen Verstrickungen und denen des Vaters können auch vertauschte Rollen in der Eltern-Kind-Beziehung Ursache für ein schwieriges Verhältnis zwischen dir als Sohn und deinem Vater sein.

Vertauschte Rollen: Als Sohn den Vater ersetzen

Wenn sich die Eltern getrennt haben, der Vater die Familie verlassen hat, dann kommt es oft vor, dass der Sohn den Vater bei der Mutter vertritt. Dann versucht er, sich so zu verhalten, dass es der Mutter gut geht und der Mutter den Mann zu ersetzen.

Das ist jedoch ein aussichtsloses Bemühen. Denn der Mutter fehlt nicht der Sohn, sondern der Mann. Der Sohn bekommt so das Gefühl: „Ich schaffe es nicht!“ Und da dies die Wahrheit ist, denn er schafft es nicht, den Vater zu ersetzen, so wird er dieses Gefühl auch später mit ins Leben nehmen.

Besonders schmerzhaft ist es, wenn der Vater nicht nur fehlt, sondern auch von der Mutter verachtet wird. Dann wird der Vater von der Mutter abgewertet. Der Sohn stellt sich dann im Inneren über den Vater, wertet ihn ab und lehnt ihn ab. Besonders tragisch ist es deshalb, da er damit schuldlos den männlichen Anteil in sich selbst abwertet. Dann hat der Sohn keine Kraft, zu sich selbst zu stehen, ihm fehlt die männliche Kraft.

Vertauschte Rollen: Als Sohn eine vorige Liebe der Mutter vertreten

Immer wieder sehe ich als Dynamik der Schwierigkeiten zwischen Vater und Sohn, wenn der Sohn unbewusst eine vorige Liebe der Mutter vertritt oder mit diesem Mann verbunden ist. Auch das ist tragisch. Denn damit ist der Zugang zum Vater versperrt.

Wenn die Mutter einen ersten Mann im Krieg verloren hat, dann war es nur durch diesen Tod möglich, dass der Vater nun die Mutter zur Frau nehmen konnte und somit der Klient die Chance hatte, als Sohn dieser Eltern geboren zu werden. Nur durch den Tod des ersten Mannes ist der Sohn am Leben. Das hält seine Seele nur dann aus, wenn er in Achtung auf diesen Verlust schaut. Es scheint jedoch für die Kinderseele die größere Kraft zu sein, der Mutter diesen Mann „zu ersetzen“.

Wenn in einer Aufstellung die Dynamik sichtbar wird und die „gute Ordnung“ in der Familie möglich wird, kann der Sohn seinen eigentlichen Platz einnehmen. Und hat nun endlich eine Chance, als Sohn auf seinen Vater zu schauen und dem Vater zu begegnen.

Ich war nie gut genug für meinen Vater. Leistungsväter und der innere Druck

„Ich war nie gut genug für meinen Vater.“ Oder „Er hat nur etwas gesagt, wenn ich einen Fehler gemacht habe.“ So oder ähnlich zeigt sich der Schmerz, in seiner Leistung vom Vater nicht anerkannt zu werden. Besonders Söhne leiden darunter.

Unsere Väter hatten es nicht leicht. Es wurde viel von ihnen verlangt, meist schon als Kind. Sie mussten zeitig arbeiten und viel Leid aushalten. Das war so selbstverständlich, dass es kaum hinterfragt wurde. Geschont zu werden, gesehen und anerkannt zu werden war die Ausnahme. Dass gar jemand Rücksicht auf ihre Gefühle nimmt, haben sie in den seltensten Fällen kennengelernt. Wie können sie es weitergeben, wenn sie es selbst nie erfahren haben?

Wenn wir die Situation aufstellen wird der Vater selbst von seinem Vater nicht gesehen. Sein Vater ist von einer größeren Seelenbewegung erfasst, ist oft selbst traumatisiert, schaut auf die Erde und kann seinen Sohn nicht sehen.

Wenn es in der Aufstellung gelingt, dass der Vater das Kind wirklich sehen kann, ihm in die Augen schauen kann, dann geschieht es nicht selten, dass sich Vater und Sohn oder Vater und Tochter ganz neu begegnen können. Nicht nur in der Aufstellung, sondern auch im realen Leben danach.

Mein Vater war schwach

Wenn es ein Sohn so sagt, dann sagt er das zumeist in einer sehr abwertenden Haltung. Denn so hat er es empfunden. Es fehlte die Stärke des Vaters als Vorbild.

Die Wahrnehmung des Sohnes ist natürlich wahr. Der Vater war nicht in seiner Kraft. Er war krank, traumatisiert, der Mutter unterlegen, innerlich abwesend. Das war so. Das ist ein Teil der Wahrheit. Doch was bewirkt die Abwertung? Sie versucht, den Schmerz abzuwehren. Den berechtigten Schmerz. Doch ist das die ganze Wahrheit? Wurde die Leistung des Vaters gesehen, die er trotz allem erbracht hat?

Wie mein Vater will ich auf keinen Fall werden

Der Wunsch ist verständlich, zu viele schmerzhafte Erinnerungen sind mit dem Vater verbunden. Doch wenn wir nicht so werden wollen wie der Vater oder die Mutter, dann ist das die beste Garantie, dass wir nach Jahren feststellen, wenn wir in den Spiegel oder in unser Inneres schauen, wie ähnlich wir ihnen geworden sind.

Wenn wir eigene Kinder haben, dann nehmen wir uns sicher vor, es viel besser zu machen als die eigenen Eltern. Doch irgendwann merken wir dann, wenn wir mit uns selbst ehrlich sind, dass wir es doch nicht viel besser machen. Und dass wir unseren eigenen Schmerz an die Kinder weiter geben.

So schmerzhaft die Erfahrungen mit dem Vater auch waren, so gibt es auch einen Anteil in uns, der Heilung und Seelenfrieden wünscht. Auch und trotz aller Erfahrungen und Erinnerungen. Erst wenn wir den Eltern zustimmen können, so wie sie waren mit allem, was es uns gekostet hat, dann werden wir frei für den eigenen Weg.

Mit der Wut ist auch die Angst gegangen

Hier möchte ich den Brief von Hagen einfügen. Hagen schreibt: „Ich habe bei dir das Aufstellungsseminar im Kloster Oberzell mitgemacht. Die Veränderung, die sich seit dem bei mir eingestellt hat, ist so erstaunlich, dass ich beschlossen habe, kurz zu schreiben.

Vor dem Seminar hatte ich eine stete Wut, ohne dies wirklich zu merken. Ich vermute, dass ich es nicht mehr wahrnahm, weil diese Wut schon immer da gewesen ist. Ich hielt das für normal, ich dachte ich wäre ebenso.

Das dies nicht der Fall ist, merke ich erst jetzt: Die Wut ist weg! Das ist so unglaublich, dass ich es zunächst eine Weile prüfen und dann sacken lassen musste. Jetzt glaube ich es endlich! Tatsächlich ist mit der Wut auch die Angst gegangen, die ich vorher auch nicht bemerkt hatte (siehe oben).

Mein Leben ist jetzt erheblich einfacher und der Umgang mit allen Menschen um mich herum besser und friedlicher. Ich habe mehr Energie und Lebensfreude als zuvor und fühle mich im Ganzen vollständiger.

Ich weiß noch immer nicht genau, wie diese Veränderung passiert ist, obwohl ich ja selbst dabei war! Kurz gesagt: Ich bin platt! Das hatte ich wirklich nicht erwartet! Es ist einfach nur fantastisch!

Es ist mir ein großes Anliegen dir dies mitzuteilen und mich bei dir dafür zu bedanken. Also: Vielen Dank für dieses Geschenk!“ Auch ich danke dir, dass du gekommen bist.

Ein neues Vaterbild und ein neues Miteinander

Heilungsschritte mit dem Vater sind möglich, unabhängig davon, ob dein Vater noch lebt oder nicht.
Es gibt eine Chance, dass die Wunde, die der Vater in der Kinderseele hinterlassen hat, auch nach vielen Jahren oder gar Jahrzehnten noch heilen kann. Aus eigener Erfahrung und den Erfahrungen vieler Aufstellungen kann ich dies aus tiefstem Herzen bejahen: Es ist möglich, in der Seele Frieden mit dem Vater zu schließen. Trotz allem, was war. Ihn zu achten und im eigenen Herzen beim Vater anzukommen.

Solange die Ursachen unbewusst wirken, fesseln sie uns in unseren Möglichkeiten. Doch wenn sie bewusstwerden und sich lösen können, dann wird aus Abneigung, Desinteresse, Gefühlsmangel, Angst und Unverständnis endlich ein sich gegenseitig Sehen können. Manchmal ein sich berühren können. Wenn das geschehen kann, dann verändert sich das Leben.

Immer mehr zu sich selbst finden

So möchte ich noch den Brief von Josef anfügen. Josef schreibt: „Das Anliegen in meiner ersten Aufstellung war es, eine Partnerin zu finden bzw. meine inneren Barrieren zu beseitigen, um Kontakt zu für mich attraktiven Frauen aufbauen zu können und Liebe und Zuwendung in einer Partnerbeziehung zu erleben.

Außerdem wünschte ich mir zu wissen, was ich will, meine Gaben und Talente sehen zu lernen. Denn ich wusste immer recht genau, was ich nicht will, aber nicht, was ich denn eigentlich selbst will.

Viel weiß ich nicht mehr vom Aufstellungsverlauf. Ich erinnere mich, dass ich mit dem Vater meiner Mutter verbunden war, der alkoholabhängig später durch Suizid ums Leben kam. Es gab einen Groll meiner Oma väterlicherseits, die ihren Mann nicht anschauen konnte und ihren Sohn nicht loslassen wollte. Auch mich, ihren Enkel, wollte sie nicht frei geben. Dann weiß ich noch, dass meine Mutter meinen Vater in der Aufstellung zum ersten Mal ansah, als er sich gegen den Willen seiner Mutter für sie entschied.

Fünf Tage nach dem ersten Aufstellen bemerkte ich die Leichtigkeit, mit der ich plötzlich Bass in unserer Band spielen konnte. Endlich läuft das Zusammenspiel mit dem Schlagzeuger exakt und meine Aufmerksamkeit ist unangestrengt am richtigen Punkt.

Nach ca. 2 Wochen fiel mir auf, dass sich mein Konkurrenz- und Autoritätsthema gegenüber anderen Männern verflüchtigt hat. Im selben Zeitraum bemerkte ich, dass meine Eifersucht auf Kinder, die von ihren Eltern gut behandelt werden, und auf einander zugewandte Liebespaare abgeklungen ist.

Meine innere Haltung zu für mich attraktiven Frauen hat sich so gewandelt, dass ich sie unmittelbar wahrnehmen kann und sie nicht mehr unerreichbar und übermenschlich von mir gesehen werden.

Nun hoffe ich besser ins Hier und Jetzt der Wahrnehmung meiner Gefühle zu kommen. Das Foto meines Großvaters, der sich sein Leben nahm, ist mir hoffentlich Ansporn genug, mir der Gewichtigkeit meines Handelns auch in schwachen Momenten bewusst zu sein. Ab und zu gehe ich in einen inneren Dialog mit ihm, in dem ich großes Mitgefühl für ihn spüre und ihm verspreche, dass sein Leiden nicht umsonst war und ich aus meinem Leben etwas Gutes mache.

Man wird sehen…es kann durchaus sein, dass ich im November wieder bei dir aufkreuze. Nun wünsche ich dir noch schöne Sommertage! Herzliche und dankbare Grüße. Josef.“ Und später fügt er hinzu:

Der nach Jahrzehnten aufgelöste Groll auf meinen Vater

„Nun gibt es noch etwas ganz Wichtiges, das mir scheinbar in 8 Wochen schon zu selbstverständlich geworden, aber fundamental erwähnenswert ist: Grundlage für die Wirkungen der ersten Aufstellung, die nach zwei Wochen zu Tage traten, ist der ebenfalls nach Jahrzehnten aufgelöste Groll auf meinen Vater.

Daraus ergeben sich viele kleine Ableger, wie z.B. geschwundene Autoaggression, fast kein aggressives Verhalten mehr im Straßenverkehr, und wenn, dann bewusst eingesetzt; und das wird hoffentlich auch noch verschwinden. Dann das schon erwähnte Kreieren von männlichen Konkurrenzsituationen mit unterwürfigem Charakter, das sich verflüchtigt hat.

Alles in allem wird aus der Auflösung des Grolls auf meinen Vater viel gebundene Energie freigesetzt…Ich danke dir für dein eigenes Beispiel, deine guten Wünsche und deinen Glauben an mich! Ich wünsche dir Freude und Erfüllung! Sei umarmt Josef“ Danke Josef. Danke.

Das wünsche ich auch dir

Ich wünsche auch dir, dass die Beziehung zu deinem Vater heilen kann in deinem Herzen. Dass dein Mann-Sein dir Freude bereitet, dich in deine Kraft bringt und dass du immer mehr bei dir ankommen kannst. Dass du deinem Vater begegnen kannst in seinem tiefen Wesen.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob eine Familienaufstellung für dich der nächste gute Schritt ist, dann kannst du dir hier kostenlos das eBook „5 Schritte zu mehr innerer Freiheit“ herunterladen. Oder du kannst als Stellvertreterin oder als Stellvertreter die Aufstellungsarbeit im Seminar kennenlernen. Hier findest du die Termine und kannst dich hier auch anmelden.

Oder schau in dein Herz. Was fühlt dein Herz, wenn du an deinen Vater denkst? Was wünscht du dir für dein Mann-Sein? Was wünscht sich dein Herz?

Alles Liebe für dich.
Herzlichst
Renate

 

 


Impressum:
Text: Dr. Renate Wirth
Foto: pixabay.com

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renate.wirth@aufstellungstage.de

Praxis: Prinzregentenstraße 7 in 10717 Berlin
Veröffentlichen des Textes und von dessen Auszügen nur mit Erlaubnis der Autorin.